Mittwoch, 04. August 2021

Feuer Mittel
Einsatzart Feuer Mittel
Kurzbericht Flächenbrand
Einsatzort Groß Sterneberg
Alarmierung Alarmierung per Melder
am Dienstag, 13.07.2021, um 16:20 Uhr
Mannschaftsstärke k.A.
eingesetzte Kräfte
Einsatzbericht

Um 16:20 Uhr gab es die zweite Alarmierung des Tages für die Feuerwehr Himmelpforten.

 

Gemeldet wurde ein Flächenbrand an der Straße Am Kanal in Groß Sterneberg.

Ebenfalls alarmiert wurden die Ortsfeuerwehren Groß Sterneberg und Hammah.

 

Die Feuerwehr Himmelpforten blieb mit sechzehn Einsatzkräften längere Zeit an der Einsatzstelle in Bereitstellung und konnte später wieder abrücken.

 

Knapp dreißig Einsatzkräfte der Feuerwehren Hammah und Groß Sterneberg machten sich bei hochsommerlichen Temperaturen zuerst mit Kleinlöschgeräten und Feuerpatschen zu Fuß auf den Weg zur Brandstelle, die etwa 250 Meter entfernt von der Straße lag, da der moorige Untergrund nicht tragfähig genug für die größeren wasserführenden Feuerwehrfahrzeuge erschien.

 

Eine Grasfläche und untere Bereiche einer Baumgruppe an einem Graben brannten.

Der moorige Untergrund bereitete den Einsatzkräften die größte Sorge.

 

Es galt unbedingt einen Moorbrand zu verhindern.

Schnell wurde die Hilfe von Landwirten organisiert.

Ein Landwirt aus Hammah sowie zwei Landwirte aus Groß Sterneberg rückten mit ihren Traktoren und Gülleanhängern an und transportierten im Pendelverkehr Wasser von Wasserbecken und Gräben zur Brandstelle im Moor herbei.

 

Einsatzkräfte aus Hammah brachten eine für derartige Fälle geeignete Kupplung an einem Gülleanhänger an, um Löschschläuche direkt mit dem Tankanhänger verbinden zu können.

 

Insgesamt wurden etwa 40.000 Liter Wasser von den Gülleanhängern herantransportiert.

Mittels der Anhängerpumpen und dann auch mit der Tragkraftspritze der Ortswehr Groß Sterneberg konnten die brennenden und schwelenden Flächen abgelöscht werden.

 

Die Bodentemperatur konnte durch den massiven Wassereinsatz erheblich abgesenkt werden.

Mit einer Wärmebildkamera wurden die kritischen Bereiche auf der Fläche sowie an den Bäumen ständig kontrolliert.

 

Nach über zwei Stunden konnte der Einsatz allmählich heruntergefahren werden und sowie Material und Gerätschaften wieder verladen werden.

 

Dank der Hilfe der Landwirte mit ihren Fahrzeugen und des Einsatzes der Feuerwehren konnte die Gefahr eines ausgedehnten Moorbrandes rechtzeitig gebannt werden.

 

Die Nachbarn werden ein wachsames Auge auf den gefährdeten Bereich werfen, sind aber zuversichtlich, dass Schlimmeres rechtzeitig verhindert werden konnte.

Die Ursache für den Flächenbrand ist nicht bekannt.