Freitag, 27. November 2020
Verkehrsunfall
Einsatzart Verkehrsunfall
Kurzbericht Kleinwagen kracht auf der B 73 bei Düdenbüttel gegen Baum
Einsatzort B73 zwischen Himmelpforten und Düdenbüttel
Alarmierung Alarmierung per Melder
am Samstag, 14.11.2020, um 14:42 Uhr
Mannschaftsstärke k.A.
eingesetzte Kräfte
Einsatzbericht

Am Samstagnachmittag gegen 14.40 Uhr verunglückte ein Kleinwagen auf der Bundesstraße 73 zwischen den Ortschaften Düdenbüttel und Himmelpforten.

 

Nach Zeugenaussagen und ersten Ermittlungen der Polizei Stade war der Pkw vom Typ Mitsubishi Colt auf der Fahrt in Richtung Himmelpforten auf gerader Strecke zuerst in den rechten unbefestigten Seitenraum geraten.

Vermutlich durch heftiges Gegenlenken wurde das Auto dann zurück auf die Straße und dann auf die Gegenfahrbahn gesteuert.

 

Nach mehr als hundert Metern Fahrt auf der Gegenfahrbahn geriet der Kleinwagen in den linken Seitenraum und krachte dann frontal gegen einen Baum am linken Straßenrand.

 

Durch die hohe Aufprallgeschwindigkeit brach bei der Kollision des Fahrzeugs mit dem Straßenbaum die Baumkrone ab und fiel auf eine benachbarte Ackerfläche.

 

Der Mitsubishi wurde durch den Zusammenstoß herumgeschleudert und kam auf der Fahrspur in Richtung Düdenbüttel quer zum Stehen.

 

Die Fahrerin des Unfallfahrzeugs erlitt trotz Auslösung der Airbags schwere Verletzungen und war durch starke Verformungen im Fußraum im Fahrzeug eingeklemmt.

 

Mehrere Ersthelfer verhielten sich vorbildlich, eilten der Verletzten sofort zu Hilfe und sicherten die Unfallstelle bis zum Eintreffen der alarmierten Hilfskräfte ab.

 

Neben einem Notarzt aus Stade und einem DRK-Rettungswagen aus Himmelpforten eilten fünfzig Einsatzkräfte der Feuerwehren Düdenbüttel, Hammah und Himmelpforten zu Hilfe.

 

Mit schwerem Hydraulikgerät konnten Einsatzkräfte der Feuerwehr Himmelpforten die Fahrerin trotz widriger Umstände bereits nach etwa 15 Minuten aus dem deformierten Unfallwagen befreien.

 

Notarzt und Rettungssanitäter versorgten die schwer verletzte Fahrerin und brachten sie zur weiteren Behandlung ins Elbe Klinikum Stade.

 

Feuerwehrkräfte sicherten die Unfallstelle ab, stellten den Brandschutz sicher, streuten auslaufende Betriebsstoffe ab und fällten den Rest des beim Aufprall beschädigten Baumes.

 

Während der Rettungs-, Aufräum- und Bergungsarbeiten musste die B 73 für eine Stunde voll gesperrt werden bevor der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden konnte.

 

Bis zum Abtransport des Mitsubishi, an dem ein Totalschaden entstand, und der Reinigung der Fahrbahn kam es in beiden Fahrtrichtungen zu langen Rückstaus.

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Einsatzfotos